Die Berliner S-Bahner - aktive Interessenvertretung für alle Kolleginnen und Kollegen bei der S-Bahn Berlin GmbH

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Nein zur Ausschreibung und Zerschlagung der S-Bahn

100 % S- Bahn, ein Betrieb aus einer Hand!

Die S-Bahn muss „unter die volle politische und finanzielle Verantwortung des Staates zurückgestellt werden“. Es sind „sofort alle notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen, damit die Berliner S‑ Bahn ihren staatlichen Auftrag zur Verwirklichung des Rechts der gesamten Bevölkerung auf Mobilität voll und ganz erfüllen kann.“. (einstimmiger Beschluss der 5. Ordentlichen Bezirkskonferenz des DGB Berlin-Brandenburg, die die Zerschlagung der einheitlichen S-Bahn abgelehnt hat. Jan. 2010).

 

Die Bürger*innen Berlins haben ein Recht auf eine funktionierende S-Bahn!

Die vom rot-rot-grünen Senat geplante Ausschreibung bedeutet das Auseinanderreißen des einheitlichen Betriebes S-Bahn. Es ist das größte ÖPP-Projekt in Berlin und ein Schritt hin zur Privatisierung. Alle Erfahrung zeigt, dass Privatisierung über kurz oder lang zur Zerstörung der öffentlichen Daseinsvorsorge führen.

Viel wird angesichts des Klimawandels von einem einen leistungsfähigen, sicheren und bezahlbaren öffentlichen Nahverkehr geredet. Das verlangt, dass Schluss ist mit dem Kaputtsparen, Ausgründen, Privatisierungen und Dumpingwettbewerb.

Am Anfang der Krise der S-Bahn stand der Versuch, die Deutsche Bahn auf den Börsengang vorzubereiten. Die Belegschaft der S-Bahn hat vor 10 Jahren mit einem Sofortprogramm für die Wiederherstellung der Berliner S-Bahn einen Ausweg aus der Krise gebahnt. Sie ist die Kompetenz der S-Bahn. Wer die S-Bahn zerschlägt und damit die Belegschaft spaltet, organisiert das Chaos.

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Wir S-Bahner*innen fordern:

 

Nein zur Ausschreibung und Zerschlagung der S-Bahn

 

Eine S-Bahn – aus einer Hand, mit allen Bereichen.

 

Die S Bahn Berlin GmbH muss in die volle politische und finanzielle Kontrolle des Landes Berlin       zurückgeführt werden

 

Wir fordern die Berliner DGB-Gewerkschaften auf, in diesem Sinne aktiv zu werden.

 

Die EVG hat die volle Verantwortung dafür, den Kampf mit allen gewerkschaftlichen Mittel,

 einschließlich des Streiks gegen   die Ausschreibung zu organisieren.

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Vielen Kollegen helfen wir weiterhin bei schwierigen beruflichen und privaten Problemen.

Den steigenden Druck bemerken viele Kollegen bereits heute. Andere betrachten die neuen Technologien eher als Bereicherung. Bereichern tut sich hier nur der Unternehmer. Heute wissen wir das sich mit Arbeit 4.0 bis zu jeden 3. Arbeitsplatz vernichtet wird. Chef hat Gesprächsbedarf, Moderne Überwachungssysteme oder soziale Netzwerke bieten hier viele Daten. Oft wissen wir Betroffene nichts von diesen oder schätzen deren Wirkung oft als zu gering ein. Oft arten diese Gespräche in Tribunale aus. Diese erfolgreich zu überstehen  gelinkt nur durch gute Vorbereitung und kompetenten Beistand.

Für eine komplette und integrierte S-Bahn in öffentlicher Hand als Teil der Deutschen Bahn

Als Betriebsräte könnten wir für die Interessensvertretung nur etwas erreichen, in dem wir uns auf die Kraft der Gewerkschaften, im Betrieb stützen können. Wir Betriebsräte wollen weiterhin auf der Grundlage eines gemeinsamen Aktionsprogramms zur Vertretung der Interessen aller Kollegen und Kolleginnen mit ihnen handeln.
Nach dem unsere Kollegen die S-Bahn nach den Zusammenbruch wieder zu einem verlässlichen Nahverkehrssystem aufgebaut haben, sehen wir uns einer Zerschlagung unserer S-Bahn entgegen. Das können wir nur gemeinsam verhindern.Ein verschärfter Wettbewerb heißt verschärfte Kostensenkung mit:Lohnkürzungen durch Outsourcing, Leistungsverdichtungen, Verschlechterung unserer Arbeits- und Lebensbedingungen und ein massiver Stellenabbau. Das hat auch die Einschränkung der Leistungsqualität der S-Bahn zur Folge.

Wettbewerb dient nicht der Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger.

Wir sehen in einer zweistelligen Renditeerwartung nicht zwangsläufig ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen, sondern vielmehr nur die Abschöpfung von Ressourcen durch eine nur kurzfristig haltbare und nicht hinnehmbare Produktivitätssteigerung bei uns Beschäftigten. Das provoziert einen neuerlichen Zusammenbruch bei der S-Bahn. Dem werden wir uns entgegenstellen.
Gerade die Erfahrung mit dem Zusammenbruch der Berliner S-Bahn ab dem Jahr 2006 zeigt, ein verschärfter Wettbewerb heißt verschärfte Kostensenkung mit:Lohnkürzungen durch Outsourcing, Leistungsverdichtungen, Verschlechterung unserer Arbeits- und Lebensbedingungen und ein massiver Stellenabbau. Das hat auch die Einschränkung der Leistungsqualität der S-Bahn zur Folge.

  • Wettbewerb ist die Vorbereitung auf die Privatisierung

  • Wettbewerb ist die Zerstörung der Öffentlichen Daseinsvorsorge

 

Wettbewerb und Öffentliche Daseinsvorsorge sind unvereinbar.

Keine Gewerkschaft und kein Betriebsrat dürfen Wettbewerbsdumping und eine Privatisierung "mit"-gestalten.

 Mit diesem vorläufigen Programm stellten wir uns 2018 zur Wahl

Erhalt der S-Bahn als integriertes Unternehmen mit allen Betriebsteilen!

Erhalt der vorausschauenden planbaren Instandhaltung.  Keine zustandsbezogene Instandhaltung!

Erhalt und Ausbau des B 52. Bessere Dienstpläne. Mehr Individualisierung.  Erhalt der durchgesetzten Urlaubsgrundsätze und Freistellungsplanung!

Aufsichten statt Sicherheitswachen auf neuralgischen OST/WEST/NORD/SÜD-Kreuz-Bahnhöfen!

Durchsetzen Menschen gerechter Dienstpläne, keine Aufweichung der Tariflichen- und Betriebsvereinbarungsgemäßen Regelungen!

Keine Leistungsverdichtung durch neue Techniken (mobile Instandhaltung mit Tablet)!

Überwachungssysteme auf das notwendigste zusammenschrumpfen durch kompetente Verhandlungen!

Konsequente Durchsetzung von Gesetze und Tarifverträge im Interesse unserer Kollegen!

Achtungsvolles Miteinander auch wenn die Gegenseite durch Leistungsdruck oft nicht ganz koscher erscheint!

Weitere Durchsetzung des Sofortprogramms!

Enge Zusammenarbeit mit den Gewerkschaftsgruppen EVG und GDL in der S-Bahn!

Information der Kollegen sowie regelmäßige Gewerkschaftsübergreifende Informationstreffen!

Unterstützung aller Kollegen in kritischen Situationen!

 

Für aktive Betriebsräte und eine aktive Belegschaft ...

Für eine aktive Zusammenarbeit der S-Bahn Fahrgäste und Beschäftigten ...

So wie derzeit kann und darf es bei der S-Bahn Berlin nicht weiter gehen. Wir brauchen einen Betriebsrat, der sich in seiner betrieblichen, öffentlichen und politischen Arbeit allein auf die Interessen und Forderungen der Beschäftigten und Bürger stützt.

Unserem machbaren Vorschlag zur Krisenbewältigung hat, mit überwältigem Mehrheit, der Betriebsrat bereits am 01.03.2011 zugestimmt.

Sofortprogramm und Kontrollausschuss, jetzt!
Für die volle Wiederaufrichtung unserer S-Bahn!