Die Berliner S-Bahner - aktive Interessenvertretung für alle Kolleginnen und Kollegen bei der S-Bahn Berlin GmbH

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BR-Wahl 2018 - Wir machen Dampf!

Wahlgedanken Stimme der Belegschaft Nr.4

Was haben wir erreicht ?  Stimme der Belegschaft Nr.3

Seit Bereit!,
Immer Bereit! Stimme der Belegschaft Nr.2

Wahl 2018,
Stimme der Belegschaft Nr.1

Vom Lokführer,
zum Drogenkurier

Hoffnungslos, respektlos,
sktupellos!

Gedanken eines Kollegen zur BR-Wahl 2014

BR-Wahl 2014
Hallo, wie geht es Dir?

Wir bei der BR-Wahl 2014

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der Kollegen
Sofortprogramm &
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Aktion

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Nun stehen die Betriebsratswahlen 2018 an. Das Jahr 2018 zeigt jetzt schon einige nicht gute Vorzeichen. Der Senat will die S-Bahn schneller zerschlagen und Eure Arbeitsplätze zerstören. Diese neuoliberalen Pläne kommen aus der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Ausgründungen in Größenordnungen stehen bevor, wenn der Senat sich mit seinen Plänen Fahrzeugpool oder Fahrzeugdienstleister-Model durchsetzt. Die Vergabe des ersten Teilnetz hat Direktvergabecharakter da alle anderen Heuschrecken wegen der speziellen Art des Betriebs abgesprungen sind. Die Vergabeverordnung sieht für diesen Fall die volkswirtschaftlich bessere Möglichkeit vor, den Betrieb an den bisherigen Betrieber direkt zu vergeben. Damit nicht die eigenen Betriebswirte mit iherem Jahresscheibendenken ohne Vorrausschauen handeln ,hat damals im Jahre 2011 die Belegschaft bereits einen Kontrollausschuss vorgeschlagen. Dieser sollte aus Belegschaft Politik und Fahrgästen bestehen.

Vielen Kollegen helfen wir weiterhin bei schwierigen beruflichen und privaten Problemen.

Den steigenden Druck bemerken viele Kollegen bereits heute. Andere betrachten die neuen Technologien eher als Bereicherung. Bereichern tut sich hier nur der Unternehmer. Heute wissen wir das sich mit Arbeit 4.0 bis zu jeden 3. Arbeitsplatz vernichtet wird. Chef hat Gesprächsbedarf, Moderne Überwachungssysteme oder soziale Netzwerke bieten hier viele Daten. Oft wissen wir Betroffene nichts von diesen oder schätzen deren Wirkung oft als zu gering ein. Oft arten diese Gespräche in Tribunale aus. Diese erfolgreich zu überstehen  gelinkt nur durch gute Vorbereitung und kompetenten Beistand.

Für eine komplette und integrierte S-Bahn in öffentlicher Hand als Teil der Deutschen Bahn

Als Betriebsräte könnten wir für die Interessensvertretung nur etwas erreichen, in dem wir uns auf die Kraft der Gewerkschaften, im Betrieb stützen können. Wir Betriebsräte wollen weiterhin auf der Grundlage eines gemeinsamen Aktionsprogramms zur Vertretung der Interessen aller Kollegen und Kolleginnen mit ihnen handeln.
Nach dem unsere Kollegen die S-Bahn nach den Zusammenbruch wieder zu einem verlässlichen Nahverkehrssystem aufgebaut haben, sehen wir uns einer Zerschlagung unserer S-Bahn entgegen. Das können wir nur gemeinsam verhindern.Ein verschärfter Wettbewerb heißt verschärfte Kostensenkung mit:Lohnkürzungen durch Outsourcing, Leistungsverdichtungen, Verschlechterung unserer Arbeits- und Lebensbedingungen und ein massiver Stellenabbau. Das hat auch die Einschränkung der Leistungsqualität der S-Bahn zur Folge.

Wettbewerb dient nicht der Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger.

Wir sehen in einer zweistelligen Renditeerwartung nicht zwangsläufig ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen, sondern vielmehr nur die Abschöpfung von Ressourcen durch eine nur kurzfristig haltbare und nicht hinnehmbare Produktivitätssteigerung bei uns Beschäftigten. Das provoziert einen neuerlichen Zusammenbruch bei der S-Bahn. Dem werden wir uns entgegenstellen.
Gerade die Erfahrung mit dem Zusammenbruch der Berliner S-Bahn ab dem Jahr 2006 zeigt, ein verschärfter Wettbewerb heißt verschärfte Kostensenkung mit:Lohnkürzungen durch Outsourcing, Leistungsverdichtungen, Verschlechterung unserer Arbeits- und Lebensbedingungen und ein massiver Stellenabbau. Das hat auch die Einschränkung der Leistungsqualität der S-Bahn zur Folge.

  • Wettbewerb ist die Vorbereitung auf die Privatisierung

  • Wettbewerb ist die Zerstörung der Öffentlichen Daseinsvorsorge

 

Wettbewerb und Öffentliche Daseinsvorsorge sind unvereinbar.

Keine Gewerkschaft und kein Betriebsrat dürfen Wettbewerbsdumping und eine Privatisierung "mit"-gestalten.

 Mit diesem vorläufigen Programm wollen wir uns zur Wahl 2018 stellen

Erhalt der S-Bahn als integriertes Unternehmen mit allen Betriebsteilen!

Erhalt der vorausschauenden planbaren Instandhaltung.  Keine zustandsbezogene Instandhaltung!

Erhalt und Ausbau des B 52. Bessere Dienstpläne. Mehr Individualisierung.  Erhalt der durchgesetzten Urlaubsgrundsätze und Freistellungsplanung!

Aufsichten statt Sicherheitswachen auf neuralgischen OST/WEST/NORD/SÜD-Kreuz-Bahnhöfen!

Durchsetzen Menschen gerechter Dienstpläne, keine Aufweichung der Tariflichen- und Betriebsvereinbarungsgemäßen Regelungen!

Keine Leistungsverdichtung durch neue Techniken (mobile Instandhaltung mit Tablet)!

Überwachungssysteme auf das notwendigste zusammenschrumpfen durch kompetente Verhandlungen!

Konsequente Durchsetzung von Gesetze und Tarifverträge im Interesse unserer Kollegen!

Achtungsvolles Miteinander auch wenn die Gegenseite durch Leistungsdruck oft nicht ganz koscher erscheint!

Weitere Durchsetzung des Sofortprogramms!

Enge Zusammenarbeit mit den Gewerkschaftsgruppen EVG und GDL in der S-Bahn!

Information der Kollegen sowie regelmäßige Gewerkschaftsübergreifende Informationstreffen!

Unterstützung aller Kollegen in kritischen Situationen!

 

Für aktive Betriebsräte und eine aktive Belegschaft ...

Für eine aktive Zusammenarbeit der S-Bahn Fahrgäste und Beschäftigten ...

So wie derzeit kann und darf es bei der S-Bahn Berlin nicht weiter gehen. Wir brauchen einen Betriebsrat, der sich in seiner betrieblichen, öffentlichen und politischen Arbeit allein auf die Interessen und Forderungen der Beschäftigten und Bürger stützt.

Unserem machbaren Vorschlag zur Krisenbewältigung hat, mit überwältigem Mehrheit, der Betriebsrat bereits am 01.03.2011 zugestimmt.

Sofortprogramm und Kontrollausschuss, jetzt!
Für die volle Wiederaufrichtung unserer S-Bahn!